Pisa

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Pisa liegt in Meereshöhe an einer Schleife des Flusses Arno. Die Stadt war bereits zur Zeit der Römer ein wichtiger Hafen und verstärkte besonders im XI.
Jahrhundert ihre Handelsverbindungen mit dem Mittelmeer. Die Schiffsflotte war derart stark und gut bestückt, dass sich die Stadt auch gegen zahlreiche, aus den muselmanischen Städten kommende Schiffe behaupten konnte. Doch der absolute wirtschaftliche und politische Höhepunkt geht auf das Mittelalter zurück, was an den zahlreichen Monumenten der Altstadt wie Plätze, Kirchen und den typischen engen Gassen, die quer zu den Ufern des Flusses Arno verlaufen, erkenntlich ist. Für viele Jahrhunderte war der Fluss der wichtigste Verbindungs- und Handelsweg der Stadt. Auch zeugen die imposanten Stadtmauern, die 1154 begonnen und erst im vierzehnten Jahrhundert fertig gebaut wurden, von der Macht und dem Reichtum der Stadt.
Die Ära der Kreuzfahrten wurde zur weiteren Gelegenheit, die Handelsverbindungen im gesamten Mittelmeerbereich zu verstärken und auszudehnen und die politische Herrschaft Pisas bis Korsika und Sardinien zu erweitern.
Der langsame Untergang der Stadt Pisa erfolgte nach der Niederlage in der berühmten Schlacht gegen die Rivalin Genua im Jahr 1284 in den Untiefen von Meloria. In den Jahren darauf ging die Stadt nach mehreren blutigen und grausamen Kämpfen durch die Hand mehrerer Adelsherrschaften, bis sie schließlich 1406 unter die Herrschaft von Florenz fiel und dadurch lange Jahre der Krise durchmachte. Erst als die Medici an die Macht kamen, erlebte Pisa einen neuen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, was dazu führte, dass sie nach Florenz zur zweitwichtigsten Stadt der Toskana wurde.